dem Gipfel des Winterbergs ein erstes Holzhaus mit angeschlossener
Gastwirt-schaft, welches später aber einem Brand, vermutlich
durch Brandstiftung, zum Opfer fiel. Daraufhin wurde 1848 ein,
nach den Plänen von Oberlandesbaumeister Karl Moritz Hänel,
steinernes Gebäude im Schweizer Stil errichtet (siehe Bild).
Als Baumaterialien dienten vordergründig die im Winterberggebiet
vorkommenden Basalt- und Sandsteine. Hänels vornehmliches
Schaffensgebiet lag aber seinerzeit in Dresden. Zu den bekanntesten
und bedeutendsten Bauwerken, an denen er mitwirkte, zählen
die Dreikönigskirche und die Sempergalerie (heute Gemäldegalerie).
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im Obergeschoss des später gebauten Stallgebäudes,
in dessen Erdgeschoss man neben den Pferden auch noch Schweine
und Hühner hielt. Die herangeschafften Lebensmittelvorräte
wurden im doppelwandigen Eishaus (jetzt Nationalparkinformationsstelle)
gelagert. Der Hohlraum zwischen den Wänden wurde im Frühjahr
mit Sägespänen und Eisblöcken aus dem nahegelegenen
Teich befüllt und kühlte so das Innere des Hauses
über den ganzen Sommer. Bis 1968 war das Anwesen stets
verpachtet und wurde als öffent-liches Hotel mit Ausflugslokal
betrieben. Der Winterberg erfreute sich bis hierher großer
Beliebtheit unter den Schweizreisenden. |