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Großer Winterberg
 
  
 B e r g h o t e l  &  R e s t a u r a n t

• • • Elbsandsteingebirge
Sächsische Schweiz


Der Winterberg
... im Wandel der Zeit    

von Marc Henkenjohann               

Auf Grund seiner geographischen Lage wurde der Winterberg zunehmend auch als strategischer Punkt zum Betreiben von Funkanlagen und -umsetzern attraktiv. Vermutlich aus diesem Grund wurde das gesamte Anwesen von August 1968 bis Mai/Juni 1969 von der Roten Armee besetzt. (Hintergrund  waren die  Reformen
 
Dies und sicher auch die Erkenntnis, dass sich dieses Objekt auf Grund der schwierigen Zufahrt nicht als Wohnheim eignet, führte dazu das es wieder abge-geben wurde. Um dem Drängen der Bevöl-kerung zu genügen wurde das Objekt kurzerhand an die zentral organisierten „HO-Gaststättenbetriebe“   angeschlossen.
und    der   Regierungs-       Zu  DDR-Zeiten  war es
wechsel  in der Tsche-choslowakei. Die UdSSR versuchte unter der Führung von Leonid Breschnew zunächst auf diplomatischem Weg die Reformpolitik in der Tschechoslowakei zu revidieren. Als ihr das nicht   gelang   und  die
 
Unser Haus hat seinen Ursprung

wiedererlangt, die
Natur ihn stets

bewahrt - das sind doch beste

Bedingungen für einen erholsamen

Urlaub bei uns ...
 

üblich, dass größere Betriebe für ihre Mitar-beiter betriebseigene Ferienheime, meist ei-nes an der Ostsee und eines im Bergland, be-saßen. So kam es dann, dass der Große Winter-berg 1972 vom Ver-kehrs- und Tiefbaukom-

UdSSR den Verlust ihres
 
 
binat Dresden (VTKD)
Einflusses nicht nur in diesem Land, sondern auch über die anderen Mitglieder des Ostblocks befürchtete, veranlasste Breschnew den Einmarsch von Truppen des Warschauer Paktes in die Tschecho-slowakei. Am 20./21. August 1968 wurde der Prager Frühling brutal nieder-geschlagen, daraufhin wurden alle Reformen rückgängig gemacht.) Danach diente der Winterberg kurzzeitig es als Wohnheim der Zollverwaltung (Bezirk) Dresden. In dieser Zeit wurden aber zunehmend Proteste aus der Bevölkerung laut. Es gab hunderte Eingaben, weil es an diesem hochfrequentierten Wanderziel nun keinerlei öffentliche Versorgung mehr gab.
 

übernommen wurde. Dieser Betrieb nutzte das ganze Anwesen bis 1990. Ausflüglern stand während dieser Ära nur ein kleiner Baudenraum auf der Terrasse zur Ver-fügung. Haus und Hotel war Betriebsan-gehörigen vorbehalten. Im Sommer 1989 war das Objekt quasi von der Außenwelt abgeschnitten, da auf Grund der großen DDR-Flüchtlingsströme bereits am Ortsaus-gang Bad Schandau Schlagbäume aufge-stellt wurden. Im Zuge der politischen Wende und der Gründung des Nationalparks Sächsische Schweiz im Jahre 1990, fiel der Große Winterberg nach kurzzeitig unklaren Eigentumsverhältnissen über die Treuhand wieder dem Freistaat Sachsen zu.

 

Berghotel & Restaurant "Großer Winterberg"
Auf dem Winterberg 1, 01814 Bad Schandau • Postfach 1120, 01812 Bad Schandau
Telefon: +49 (0) 35022 - 40050 • Telefax: +49 (0) 35022 - 43576 • E-Mail: hotelgwb@aol.com
www.elbsandstein.de • www.saechsischeschweiz.de • www.grosserwinterberg.de
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